Stadt Landshut
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Bewerbungsphase startet
Bewerbungsphase startet04.09.2026Jugend/BildungPolitikIm Herbst wird zum zweiten Mal ein Jugendbeirat gewählt.
Podiumsdiskussionen, Jugendfeste, Sitzungen zu den verschiedensten Themen – der Jugendbeirat ist seit November 2024 eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche in Landshut. Die Amtszeit des aktuellen Gremiums neigt sich nun langsam dem Ende entgegen, im Herbst finden Neuwahlen statt. Interessierte können sich ab 7. September online für einen Sitz aufstellen lassen. Alle wichtigen Informationen zum Jugendbeirat und zur Wahl gibt es unterwww.landshut.de/jugendbeirat.
Bewerberinnen und Bewerber für den Jugendbeirat müssen ihren Erst- oder Zweitwohnsitz in Landshut haben und zwischen 14 und 21 Jahre alt sein, Stichtag ist der 30. September. Das Gremium setzt sich aus mindestens fünf Mitgliedern zusammen und ist zwei Jahre im Amt. Pro Jahr sind mindestens sieben öffentliche Sitzungen sowie diverse Arbeitstreffen geplant. Die Mitglieder werden zu allen jugendrelevanten Themen angehört, beispielsweise im Jugendhilfeausschuss oder im Rahmen des Stadtentwicklungsplans 2040 (STEP 2040). Darüber hinaus hat der Jugendbeirat das Recht, Anträge in den Stadtrat einzubringen. Für eigene Aktionen und Ideen hat er jährlich 5000 Euro zur freien Verfügung. Begleitet wird der Jugendbeirat von Mitarbeitern des Sachgebiets KommunaleJugendarbeit. Dort ist auch die Geschäftsstelle des Jugendbeirats, im Liesl-Karlstadt-Weg 4, angesiedelt.
Die Bewerbungsphase für den Jugendbeirat startet am Montag, 7. September, und endet am Dienstag, 6. Oktober. Anschließend findet von 28. Oktober bis 8. November die Wahl statt. Um so viele Jugendliche wie möglich zu erreichen und am Ende ein repräsentatives Ergebnis zu bekommen, wird diese per Online-Abstimmung abgewickelt. Dafür werden alle Wahlberechtigten per Brief angeschrieben und erhalten darüber auch die Zugangsdaten für die Wahl. Weitere Informationen sind auf der bereits genannten Webseite zu finden. Fragen können die Jugendlichen jederzeit per E-Mail anjugendbeirat@landshut.de oder per Instagram (@jugendbeirat.landshut) stellen.
Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Beirat und richtet einen Aufruf an alle Jugendlichen: „Politische Mitwirkung ist auch schon in jungen Jahren möglich. Ich lade alle Landshuter Jugendlichen herzlich ein, sich für dieses Ehrenamt zu bewerben und dadurch ganz nah dran zu sein an stadtpolitischen Entscheidungen. Der Jugendbeirat verleiht euch eine Stimme, eure Anliegen vorzutragen und aktiv Einfluss zu nehmen.“Eine politische Vorerfahrung ist für die Kandidatur nicht notwendig.Bevor sich der Jugendbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung trifft, organisiert derStadtjugendring ein zweitägiges Vorbereitungsseminar im November.
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OB besuchte JVA
OB besuchte JVA04.09.2026SozialesEnde August statteten Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Rechtsreferentin Claudia Kerschbaumer der Justizvollzugsanstalt (JVA) Landshut einen Besuch ab.
In Berggrub wurden die Rathaus-Gäste von Anstaltsleiter Andreas Stoiber und Hauptgeschäftsstellenleiter Christian Hetz empfangen. Nach der Begrüßung tauschten sich die Beteiligten ausführlich über die aktuelle Situation in derJVA aus. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Zuständigkeit der Anstalt, ihre Belegungsfähigkeit, die aktuelle Belegung und das Gefangenenklientel. Stoiber und Haslinger bewerteten den offenen und konstruktiven Austausch als sehr gewinnbringend. Zugleich vereinbarten sie einen weiteren Besuch für Ende des Jahres. Dann sollen auch Mitglieder des Stadtrats die JVA Landshut kennenlernen und sich vor Ort über die Arbeit und die aktuelle Situation informieren.
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Premiere für die Landshuter Kunst- und Keramiktage
Premiere für die Landshuter Kunst- und Keramiktage04.09.2026KulturDachmarke für Haferlmarkt mit Zusatzprogramm, Kunstwochenende und Denkmaltag wurde im Rathaus vorgestellt.
Aus drei Parallelveranstaltungen wird ein Kulturpaket: Der traditionelle Landshuter Haferlmarkt mit Rahmenprogramm, das überregional beliebte Landshuter Kunstwochenende und der bundesweite Tag des offenen Denkmals vereinen sich zu den Landshuter Kunst- und Keramiktagen. Erstmals finden sie von Freitag, 11., bis Sonntag, 13. September, statt. Am Donnerstag haben in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger Dritter Bürgermeister Hans-Peter Summer, Michael Bragulla, Leiter des SachgebietsStadtmarketing und Tourismus sowie die beteiligten Partner das Programm unter der neuen Dachmarke vorgestellt.
„Mit dem Titel Landshuter Kunst- und Keramiktage wird deutlich, was Landshut jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende zu bieten hat: eine riesige Vielfalt rund um hochkarätige Handwerkskunst, bildende Kunst und Baukunst“, sagte Dritter Bürgermeister Hans-Peter Summer. „Die neue Dachmarke soll einem überregionalen Publikum Lust auf diesen Dreiklang und auf die Stadt machen“, ergänzte Michael Bragulla, Leiter des Sachgebiets Stadtmarketing und Tourismus. „Lust auf die Keramikstadt, die Kunststadt und die Denkmalstadt Landshut.“
Die Stadt, die Organisatoren des Kunstwochenendes und die Keramikschule haben gemeinsam das Konzept entwickelt. Basis – auch optische Grundlage für das Design der Dachmarke – war die Gestaltung, die Uta Spies von der Kulturabteilung für das Keramikjahr 2023 entwickelt hatte. Dieses kommt nun mit der Einführung der Landshuter Kunst- und Keramiktage dauerhaft zum Einsatz.
Haferlmarkt
Hauptbestandteil des Keramikprogramms ist der44. Landshuter Haferlmarkt in der Freyung, der Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet hat. Dabei präsentieren über 30 Keramiker aus Oberbayern, Niederbayern, der Oberpfalz, Oberfranken sowie aus der Nähe von Hamburg ihre Waren – alle Absolventen der renommierten Keramikschule.
Auf dem Markt gibt es Musik, einen Kaffee- und Biergarten, Kindertöpfern und – ganz neu – eine ganztätige Lebendwerkstatt, bei der einer Keramikerin beim Arbeiten über die Schulter geschaut werden kann. Zum Rahmenprogramm des Haferlmarkts gehört auch die Begleitausstellung im Rathausfoyer, in der die auf dem Markt vertretenen Keramiker bereits seit 3. September besondere Werke unter dem Motto „Der gute Ton“ zeigen. Unter dem gleichen Titel gibt es außerdem eine Keramik-Stadtführung mit Start auf dem Haferlmarkt am Freitag um 16.30 Uhr. Dabei wird der Ton in allen Facetten lebendig – als Ziegelbauwerke, als farbenfrohe Häuserfassade und als Gesang. Die Kosten liegen bei zwölf Euro pro Person, eine Anmeldung erforderlich unter stadtfuehrungen@landshut.de oder0871/922050.
Weiteres Rahmenprogramm des Haferlmarkts ist eine Führung zu „Keramik auf der Burg Trausnitz“ am Freitag und am Samstag jeweils um 12.30 Uhr. Dabei informiert die Bayerische Schlösserverwaltung über Keramik in Form von Gefäßen, historische Kacheln und Terrakottakunstwerken, die in der Burganlage Jahrhunderte überdauert haben. Hierfür wird Eintrittskarte für die Burg benötigt, die Anmeldung läuft telefonisch über0871/9241115.
DieKeramikschule bereichert das Programm mit drei Ausstellungen – zwei davon im Schulgebäude am Marienplatz (Abschlussarbeiten der Berufsschule und Berufsfachschule im Foyer, Abschlussarbeiten der Meisterschule für Keramik und Design im zweiten Stock) und eine im K³ (Raum für Keramik, Kunst und Kultur) im Heilig-Geist-Stadel. Dort gibt es eine Schau der Keramikerin Petra Bittl zu sehen, die in den 90er-Jahren die Landshuter Keramikschule besuchte und seitdem weltweit für Aufsehen sorgt. Die drei Ausstellungen sind am Freitag von 19 bis 23 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Bittl hält zudem am Samstag um 19 Uhr in der Neuen Galerie im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel einen Vortrag über optische Täuschungen in der Keramik der Moderne.
Kunstwochenende
Die zweite Veranstaltung unter dem Dach der Kunst- und Keramiktage ist das 21. Landshuter Kunstwochende. Von Freitag bis Sonntag öffnen 14 Galerien, Museen und Ausstellungsräume ihre Türen bei freiem Eintritt – am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Höhepunkt ist die Kunstnacht am Freitag von 19 bis 23 Uhr, wenn die Ausstellungshäuser bis in die späten Abendstunden geöffnet sind. Parallel dazu erwartet die Besucher ein stimmungsvollesLate Night Shopping in mehr als 40 Geschäften.
Auch in diesem Jahr gibt es außerdem wieder die beliebten „V.I.P.-Guided Visits“. Dabei begleiten sechs namhafte Persönlichkeiten aus Landshut die Gäste durch ausgewählte Ausstellungen. Mit dabei sind Stiftpropst Msgr. Dr. Franz Joseph Baur, Dekanin Dr. Nina Lubomierski, Zweite Bürgermeisterin Patricia Steinberger, Kulturabteilungsleiter Benedikt Schramm, Daniel Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut, und dessen Stellvertreter Thomas Stangier. Sie führen Besucher in kleinen Gruppen zu jeweils zwei Stationen und geben dabei persönliche Einblicke in die Kunstwerke. Die Touren beginnen am Freitagabend zwischen 19.30 und 20 Uhr vor dem Rathaus in der Altstadt. Sie sind auf jeweils 25 Teilnehmer begrenzt. Kostenlose Tickets gibt es ab 18 Uhr vor dem Rathaus, solange der Vorrat reicht.
Die Landshuter Kunstnacht hat sich laut Franz Schneider von der Neuen Galerie, der das Kunstwochenende gemeinsam mit Ursula Bolck-Jopp vomKunstverein Landshut und Peter Litvai von derFotogalerie Litvai organisiert, längst als Publikumsmagnet zum Saisonauftakt etabliert – weit über die Stadtgrenzen hinaus. Um den Einstieg in die unterschiedlichen Ausstellungen zu erleichtern, werden am Freitagabend in vielen Galerien kurze Einführungsgespräche angeboten. Diese sind so abgestimmt, dass Kunstinteressierte von Station zu Station wechseln können, ohne eine Präsentation zu verpassen. „Die bewährte Erweiterung zum dreitägigen Kunstwochenende mit zusätzlichen Öffnungszeiten am Samstag- und Sonntagnachmittag gibt den Kunstfreunden die Möglichkeit, nach der Kunstnacht den Blick auf die ausgestellten Werke in aller Ruhe zu vertiefen“, so Schneider.
Für eine einfache Orientierung sorgt wie gewohnt das unverwechselbare Markenzeichen des Landshuter Kunstwochenendes: die gelben Füße. Sie ziehen sich durch die Innenstadt und weisen den Besuchern zuverlässig den Weg zu allen beteiligten Kunstorten.
Tag des offenen Denkmals
Die dritte Veranstaltung unter dem Dach der Landshuter Kunst- und Keramiktage ist derTag des offenen Denkmals, bei dem an diesem Wochenende besonders geschützte Baukunst entdeckt werden kann. Am Samstag öffnen in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz viele historische Bauwerke, die unter Denkmalschutz stehen und sonst für die Allgemeinheit verschlossen sind, bei freiem Eintritt ihre Türen. Dabei gibt es unter anderem Kirchen, Klöster und Stadel zu entdecken. Außerdem können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einem Orgelkonzert lauschen und an einer Themenführung teilnehmen.
Das Programmheft zu den neuen Landshuter Kunst- und Keramiktagen ist in der Tourist-Information im Rathaus und in den Museen der Stadt Landshut erhältlich. Alle Infos gibt es auch online unter www.erleben.landshut.de/kunst-keramik.
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Satzung der Stadtbücherei angepasst
Satzung der Stadtbücherei angepasst03.09.2026Jugend/BildungKulturAb 1. Oktober gelten neue Gebühren – Die Nutzung für Kinder und Jugendliche bleibt gratis.
Mit Beginn des Oktobers treten die im Feriensenat vom Stadtrat verabschiedete neue Büchereisatzung und die neue Gebührensatzung für die Nutzung der Angebote der Stadtbücherei in Kraft. Damit werden auch die seit 2016 geltenden Tarife angepasst.
Die Jahresgebühr für Erwachsene beträgt künftig 28 Euro statt bisher 24 Euro. Für Familien und Lebensgemeinschaften mit bis zu zwei Erwachsenen im selben Haushalt steigt sie von 36 auf 42 Euro. Die ermäßigte Jahresgebühr, unter anderem für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende sowie Inhaberinnen und Inhaber des Sozialpasses oder der Bayerischen Ehrenamtskarte, beträgt künftig 14 statt 12 Euro.
Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bleibt die Nutzung der Stadtbücherei weiterhin gebührenfrei. Als öffentliche Bildungs- und Kultureinrichtung ist es der Stadtbücherei ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Bildung, Information und Medien zu ermöglichen.
Mit der Jahresgebühr können unabhängig von der Zahl der entliehenen Medien die vielfältigen analogen und digitalen Angebote der Stadtbücherei genutzt werden. Auch das Streamen von Medien ist darin enthalten. Die Nutzung der in den Räumen der Stadtbücherei verfügbaren Medienangebote bleibt grundsätzlich gebührenfrei.
Neben den Jahresgebühren werden auch einzelne weitere Gebühren angepasst. So beträgt die Quartalsgebühr künftig 12 Euro, die Einzelbenutzungsgebühr 2,50 Euro pro Medium. Die Vorbestellung eines ausgeliehenen Mediums kostet künftig 1,50 Euro für Erwachsene; für Kinder und Jugendliche bleibt die Gebühr bei einem Euro. Die vollständige Bücherei- und Gebührensatzung sind unter auf derBüchereiseite sowie imMedienportal abrufbar.
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Straßenablauf in der Steckengasse wird saniert
Straßenablauf in der Steckengasse wird saniert02.09.2026Bauen/EntwicklungWegen Sanierungsarbeiten eines Straßenablaufs wird die Steckengasse zwischen Hausnummer 303 und der Neustadt ab Montag, 7., bis voraussichtlich Freitag, 11. September, gesperrt.
Fußgänger können während der Sanierungsarbeiten weiterhin passieren. Die Zufahrt für die Anlieger ist bis zur Baustelle möglich. Während der Sperrung wird die Einbahnstraßenregelung in der Schirmgasse und der Steckengasse aufgehoben. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperr- und Umleitungsbeschilderung zu beachten und die Steckengasse entsprechend zu umfahren.
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