Stadt Landshut
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Selbstbestimmt Leben im Alter
Selbstbestimmt Leben im Alter21.04.2026GesundheitSozialesVielfältiges Programm bei “Zu Hause daheim” im Stadtgebiet:Von 4. bis 24. Mai finden die Aktionswochen statt.
Die Aktionswochen "Zu Hause daheim" statt. Sie bilden eine durch das Bayerische Sozialministerium 2015 ins Leben gerufene Veranstaltungskampagne rund um das Thema "Wohnen im Alter". Während der Aktionswochen finden bayernweit Veranstaltungen statt, um die Aufmerksamkeit auf Angebote und Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebens im Alter zu lenken. Auch die Stadt Landshut beteiligt sich mit einem abwechslungsreichen Programm.
So lange wie möglich selbstbestimmt und unabhängig wohnen – dort, wo man Zuhause ist: ein vielgehegter Wunsch. Im Rahmen der Aktionswochen desBayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, die alle zwei Jahre stattfinden, wird gezeigt, wie dieser Wunsch Realität werden kann. Im Mai bieten dazu im Stadtgebiet zahlreiche Akteure Informations- und Mitmach-Veranstaltungen rund um das Thema an. Die Programmgestaltung der Veranstalter umfasst Ausstellungen, Vorträge, Kursangebote und Workshops.
Viele der Angebote zeigen, wie zur Selbstständigkeit im Alter durch einen gesunden Lebensstil, soziale Teilhabe und geistige Aktivitäten beigetragen werden kann. Interessierte können beispielsweise an einem Kochkurs, Gedächtnistraining oder Entspannungsübungen teilnehmen. Im Veranstaltungsprogramm finden sich unter anderem IT-Kurse zur Förderung der digitalen Kompetenzen, Kreativangebote und Lesungen sowie Walking-, Fitness- und Tanzworkshops. Eine Reihe von Vorträgen, offenen Sprechstunden und ein Tag der offenen Tür bieten zudem Informationen zu den Themen Demenzprävention und Wohnen – im Zentrum steht dabei insbesondere die Frage: „Wie möchte ich im Alter wohnen?“.
Gemeinsam beteiligen sich an diesem abwechslungsreichen Programm: dieStadtbücherei Landshut, dieVolkshochschule, dasLandshuter Netzwerk, derHospizverein Landshut, derSeniorenbeirat, dasBRK Landshut, dasChristliches Bildungswerk, derPflegestützpunkt der Region, dieMaltester, derETSV 09 sowie derSozialverband VdK Landshut.
Der Programmflyer mit rund 30 Veranstaltungen und Angaben zu Anmeldungen, Kosten und Kontakten ist unter anderemonline zum Herunterladen abrufbar.
Ansprechpartnerin rund um die Angebote ist die städtischeSenioren- und Behindertenbeauftragte Carolin Völkner unter Telefon0871 – 88 1651 oder per E-Mail ancarolin.voelkner@landshut.de. Weitere Informationen zur Aktionswoche gibt es unter https://www.stmas.bayern.de
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„Mitten ins Herz“ mit dem großen Mystiker des Alltags
„Mitten ins Herz“ mit dem großen Mystiker des Alltags21.04.2026KulturOliver Karbus stellt am 26. April den Dichter Charles Simic in den Mittelpunkt.
In der beliebten Sonntagsmatinee derStadtbücherei„Mitten ins Herz“ stellt Oliver Karbus am Sonntag, 26. April, ab 11.30 Uhr imSalzstadel den serbisch-amerikanischen Dichter Charles Simic vor.
Sein Verlag bezeichnete ihn als „melancholischen Eulenspiegel“ und sein Übersetzer Hans Magnus Enzensberger schwärmte von seiner Poesie, die das Gewöhnliche als das Geheimnisvolle erscheinen lässt: Charles Simic (1938-2023) war in den USA einer der einflussreichsten Dichter seiner Generation. Geboren und aufgewachsen während des zweiten Weltkrieges in Belgrad, verließ er als Jugendlicher das kommunistische Jugoslawien und wanderte mit seiner Familie in die USA aus. Dort unterrichtete er mehr als 30 Jahre lang Amerikanische Literatur und Kreatives Schreiben an der University of New Hampshire. Außerdem schrieb er politische Essays und arbeitete als Übersetzer. Sein literarisches Werk umfasst etwa 20 Gedichtbände, die mit vielen Preisen ausgezeichnet wurden, unter anderem dem Pulitzerpreis.
Am Sonntag liest der Schauspieler Oliver Karbus aus den Gedichtsammlungen „Grübelei“ und „Das Buch von Göttern und Teufeln“. Die Musik dazu kommt wie immer frisch improvisiert von Martin Kubetz. Beginn ist um 11.30 Uhr, Einlass ab 11 Uhr. Eintrittskarten zum Preis von zwölf Euro gibt es direkt an der Veranstaltungskasse. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
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Investitionen in die Bildungszukunft
Investitionen in die Bildungszukunft20.04.2026Bauen/EntwicklungOberbürgermeister Alexander Putz besichtigte zum Amtsende die Grundschulen Ost und Nordwest.
Zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit hat sich Oberbürgermeister Alexander Putz bei einem Ortstermin nochmals einen aktuellen Überblick über die Fortschritte bei zwei zentralen Projekten für denBildungsstandort Landshut verschafft: Sowohl dieGrundschule Ost als auch die Grundschule Nordwest sollen mit Beginn des Schuljahres 2026/27 ihren Betrieb aufnehmen. Insgesamt werden bis zu 700 Kinder die beiden Einrichtungen besuchen.
Putz zeigte sich sehr erfreut, dass die Schulen wie vorgesehen zum neuen Schuljahr geöffnet werden können: „Mit diesen Neubauten werden wir unserer Verantwortung gerecht, unseren Kindern optimale Lernbedingungen bieten zu können. Gleichzeitig stellen wir uns mit den Ganztagsangeboten den gesellschaftlichen Veränderungen und sorgen für die von vielen Eltern zu Recht geforderte bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Putz. In den Grundschulen werde der Grundstein für die Bildung der Kinder gelegt. „Dafür wollen wir mit zeitgemäßen Schulneubauten, modernen Lehr- und Lernmethoden und bedarfsorientierten Betreuungsangeboten die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen.“
Mit Baubeginn Oktober 2023 entstand im Osten der Stadt auf einem rund 28.000 Quadratmeter großen Grundstück eine dreizügige Grundschule im Kooperativen Ganztag für circa 300 Kinder. Das pädagogische Konzept sieht vor, dass Unterricht und Ganztagsbetreuung auf den gleichen Flächen erfolgt. Damit ist grundsätzlich eine Ganztagsbetreuung aller Schülerinnen und Schüler möglich. Bestandteil des dreigliedrigen Baukörpers mit zwei Geschossen sind auch die Mensa, eine Einfach-Turnhalle sowie Sport- und Außenanlagen mit Pausenhof, Spielplatz, Außenklassenzimmer und Schulgarten. Darüber hinaus sind ein Allwetterplatz, eine Laufbahn mit Weitsprunganlage und ein Rasensportfeld vorgesehen. Mittlerweile gibt es bereits sechs angemeldete Ganztagsklassen: zwei in der ersten Jahrgangsstufe, zwei in der zweiten Jahrgangsstufe und jeweils eine in den Stufen drei und vier.
Im Januar 2023 erfolgte im Nordwesten der Stadt auf dem rund 13.000 Quadratmetern großen Grundstück der Baubeginn für eine vierzügige Grundschule – ebenfalls im Konzept der kooperativen Ganztagsbetreuung – mit Mensa, Einfach-Turnhalle sowie Sport- und Außenanlagen. Das Konzept sieht in den Stockwerken 1 und 2 je drei sogenannte Lerncluster für maximal 75 Kinder im Schul- und Hortbetrieb vor. Synergieeffekte schafft die räumliche Nähe zur Wirtschaftsschule: So ist die neue Turnhalle an die bestehende Sporthalle der Wirtschaftsschule angeordnet. Um die Außensportflächen der Grundschule und der Wirtschaftsschule auf dem Gelände realisieren zu können, mussten die Außenanlagen der Wirtschaftsschule neu organisiert werden. Gemeinsames Herzstück ist nun das 50 mal 80 Meter große Rasensportfeld, welches beiden Schulen zur Verfügung steht. Im sogenannten Schülerrestaurant wird für die Grundschüler und einen Teil der Schüler der Wirtschaftsschule ein Mittagessen angeboten.
Aufgrund von erheblichen Kostensteigerungen bedingt durch die Pandemie sowie den Ukrainekrieg belaufen sich die Kosten für die Grundschule Ost auf mittlerweile 36 Millionen Euro. „Die Baumaßnahmen stellen finanziell einen echten Kraftakt dar, der ohne erhebliche Unterstützung des Freistaats gar nicht zu stemmen wäre“, betonte Putz. Die voraussichtliche Förderung durch das Land Bayern beträgt für die Grundschule Ost rund 16 Millionen Euro. Für den Bau der Grundschule Nordwest sind aktuell 44,5 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt; hierfür wird mit Fördermitteln des Freistaats in Höhe von rund 15,6 Millionen Euro gerechnet. Insgesamt bewegen sich die Kosten dieser beiden städtischen Schulbaumaßnahmen laut Bau- und Umweltreferent Johannes Doll „dennoch auf einem sehr vertretbaren Niveau, was auch der Vergleich mit anderen Maßnahmen im bayerischen Raum zeigt“.
OB Putz hob abschließend die gute, konstruktive Zusammenarbeit zwischen den am Bau beteiligten Firmen und Planungsbüros, dem Staatlichen Schulamt sowie der Stadtverwaltung mit dem städtischen Amt für Kindertagesbetreuung, dem Schulverwaltungsamt und dem Amt für Gebäudewirtschaft an der Spitze hervor: „Solche Großprojekte sind nur dann erfolgreich zu meistern, wenn alle Verantwortlichen an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen“, betonte Putz. „Das ist bei diesen beiden Schulen trotz zwischenzeitlich herausfordernden Situationen am Ende gut gelungen, dafür danke ich allen Beteiligten herzlich.“
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Spanische Klangfarben mit Eduardo Inestal
Spanische Klangfarben mit Eduardo Inestal20.04.2026KulturZuhörer erwartet am Samstag in der Musikschule große Bandbreite spanischer Gitarrenmusik.
Am Samstag lädt die Musikschule ab 17 Uhr zum 51. Konzert der Gitarrenkonzertreihe in den Großen Konzertsaal ein. Zu Gast ist der spanische Gitarrist Eduardo Inestal, der mit seinem Programm Danzas Españolas die Vielfalt und Ausdruckskraft der spanischen Gitarrenmusik eindrucksvoll präsentiert.
Der Künstler vereint Technik, Vielfalt und musikalische Sensibilität auf höchstem Niveau und lässt die spanische Gitarrentradition lebendig werden. Auf dem Programm stehen Werke von Granados, de Falla, Sainz de la Maza, Gallardo del Rey und Moreno Torroba. Den Auftakt des Abends gestaltet Kevin Priller, Schüler der Gitarrenklasse Marcos Victora-Wagner. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Spenden werden erbeten.
Eduardo Inestal, geboren 1982 in Salamanca, wurde in Spanien sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf ausgebildet, wo er sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Als Preisträger von 23 internationalen Wettbewerben entwickelte er eine umfangreiche Konzerttätigkeit, die ihn in Konzertsäle und zu Festivals in Europa, Amerika und Afrika führte. Inestal ist ein gefragter Kammermusiker und arbeitet mit renommierten Künstlern und Orchestern zusammen. Auch als Pädagoge ist er international tätig: als Honorarprofessor an der Robert Schumann Hochschule sowie als Dozent an der Clara Schumann Musikschule.
Ausblick auf den Juni: In diesem Jahr findet ein Sondertermin der Gitarrenkonzertreihe statt. Am Samstag, 27. Juni, spielt ab 19 Uhr Marko Topchii, einer der erfolgreichsten Wettbewerbspreisträger in der Geschichte der klassischen Gitarre, in derMusikschule.
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Ole Bischof Ehrengast der 72. Sportlerehrung
Ole Bischof Ehrengast der 72. Sportlerehrung17.04.2026SportDie Stadt zeichnete am Donnerstagabend 435 Landshuter Sportlerinnen und Sportler für ihre Erfolge aus. Ehrengast der Abendveranstaltung war Judo-Olympiasieger Ole Bischof.
Insgesamt 435 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler aus den Landshuter Sportvereinen, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche, hat Oberbürgermeister Alexander Putz nachmittags im Sportzentrum West und abends im Rathausprunksaal anlässlich der 72. Sportlerehrung für ihre hervorragenden Leistungen gewürdigt. Diesjähriger Ehrengast ist der erfolgreiche deutsche Judoka und Olympiasieger 2008 in Peking, Ole Bischof.
Die Sportlerehrung war auch heuer wieder zweigeteilt: ImSportzentrum West wurden die erfolgreichen 216 jungen Sportler nachmittags ab 16 Uhr von Oberbürgermeister Alexander Putz ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Kinder- und Jugendsportlerehrung von der Schüler-Band derStädtischen Musikschule unter der Leitung von Sebastian Kutscher. Die Moderation im Sportzentrum West übernahm Florian Frohnholzer.
Im Rathausprunksaal ging es dann am Mittwochabend ab 19.30 Uhr im Beisein geladener Gäste weiter: Als Ehrengast konnte heuer Ole Bischof gewonnen werden. 1979 als Sohn eines erfolgreichen Judokas in Reutlingen geboren, startete Bischof 1992 mit dem Judosport. Mit 18 Jahren wurde er Deutscher Meister in der Altersklasse U20. Vier Jahre später folgte 2001 der Titel des Deutschen Meisters bei den Männern. Er startete seit 2001 in den Mannschaftswettbewerben zusätzlich für den TSV Abensberg und wurde mit dem Team von 2002 bis 2011 Deutscher Mannschaftsmeister und 2006 Europacup-Sieger. Von den Fans wurde er 2005 und 2008 zum „wertvollsten Kämpfer“ gewählt. Am 12. August 2008 holte Bischof beim Olympischen Judoturnier in Peking die Goldmedaille im Halbmittelgewicht (Klasse bis 81 kg) und wurde Olympiasieger. 2012 erkämpfte er sich bei den Olympischen Spielen in London Silber.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz und derSportbeauftragten Sabrina Högl verlieh Ole Bischof 219 Sportlerinnen und Sportlern ihre Auszeichnungen. Die Moderation der Sportlerehrung übernahm Marcel Meinert. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Peter Papritz am Klavier und Sängerin Alexia Blaha.
Fotos von der Veranstaltung sind in Kürze auf derSportveranstaltungsseite zu finden.
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